DTAG und das freie Internet Teil 2

Vorab: Hier gibt es Teil 1

Hetzner hat lange gegen die Telekom gekämpft, leider ist Martin Hetzner nun eingeknickt und wird für 5€ Aufpreis im Monat DTAG Upstream via Core Backbone anbieten

bla
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Mal von einem externen Standpunkt betrachtet:
1) es existiert ein DTAG Peering ohne Kundenaufpreis
2) man schaltet es ab
3) Man kann es gegen Gebühr wieder aktivieren

Hut ab Hetzner, macht einen seriösen Eindruck, bösartige Menschen würden hier Absicht unterstellen.

Ich finde es schade dass Hetzner hier einknickt, ein wesentlich offeneres Vorgehen gegen die DTAG hätte ich für sinnvoller erachtet (ähnlich init7). Den meisten Menschen mit DTAG Anschluss ist einfach nicht bewusst dass die langsame Anbindung zu Hetzner und anderen ISPs am verweigerten Peering liegt und nicht am ISP selbst. Ein bisschen mehr Medienpräsenz hätte das Problem ggf. in eine andere Richtung gelenkt.

Update:
Es scheint nun ein asynchrones Routing implementiert worden zu sein sofern man bei Hetzner das DTAG Peering hinzukauft (Zitat eines Kunden):
“Die Route DTAG-Hetzner läuft weiterhin über NTT (daher wohl auch die Beibehaltung der IP-Adressen, sollte aber komplett reichen, da die Überlastung nur in der anderen Richtung auftritt), Rückroute Hetzner-DTAG geht jetzt via Core[-backbone]”

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1 Response to DTAG und das freie Internet Teil 2

  1. Chasta Williams says:

    Kleines Update: DTAG -> Hetzner läuft komplett via CoreBackbone. Egal ob die Option gebucht wurde oder nicht. Hetzner -> DTAG läuft entweder via GTT/NTT (normal) oder via CoreBackbone (mit der Option). Das Stand gerade.

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